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Task Architect
KI sieht keine Jobs. Sie sieht Aufgaben. Der Task Architect ist Daniel Szabos Methode, um KI so einzuführen, dass sie in der GuV ankommt und nicht nur in der Demo.
Das Problem
Die meisten Unternehmen haben kein KI-Problem. Sie haben ein Umsetzungsproblem. KI wird auf alte Prozesse gesetzt: Die Analyse dauert 30 Sekunden, danach kopiert jemand das Ergebnis nach Excel, schickt eine Mail zur Freigabe und überträgt Daten ins ERP. Beim ersten Sonderfall heißt es: „Frag Sabine, die weiß, wie das geht.“
Wer KI auf Ebene der Stellen plant, fragt: Welche Stelle fällt weg? Die Antwort ist fast immer: keine. Wer auf Ebene der Aufgaben plant, sieht, welche Arbeit tatsächlich verschwindet.
Die vier Schritte
- 1 ZerlegenJede Rolle wird in ihre einzelnen Aufgaben aufgeteilt, so konkret wie möglich.
- 2 VerteilenFür jede Aufgabe wird entschieden, ob ein Mensch oder eine KI sie übernimmt.
- 3 Neu bauenDer Prozess wird neu gebaut, statt ein Werkzeug auf den alten Ablauf zu setzen.
- 4 MessenGemessen wird der Effekt in der GuV, nicht die Nutzung des Werkzeugs.
Ein Beispiel: Sachbearbeitung Eingangsrechnungen
Eine typische Rolle im Mittelstand zerfällt in acht Aufgaben. Fünf davon kann KI heute übernehmen, drei bleiben beim Menschen.
Maschine
- Belege erfassen
- Daten ins ERP übertragen
- Rechnungen prüfen
- Freigaben vorbereiten
- Reporting erstellen
Mensch
- Sonderfälle entscheiden
- Lieferanten verhandeln
- Prozess verbessern
Die Rolle verschwindet nicht. Sie verändert sich: weniger Abtippen, mehr Entscheiden.
Vier Fragen für jedes KI-Projekt
- Welche Arbeit fällt danach wirklich weg?
- Was passiert beim Sonderfall?
- Lernt das System daraus?
- Was machen wir mit der gewonnenen Zeit?
Ohne konkrete Antworten auf diese vier Fragen gibt es keine KI-Transformation, sondern nur ein neues Werkzeug.
Häufige Fragen
Was ist der Task Architect?
Der Task Architect ist eine Methode von Daniel Szabo für die Einführung von KI. Jede Rolle wird in einzelne Aufgaben zerlegt, und für jede Aufgabe wird entschieden, ob ein Mensch oder eine KI sie übernimmt.
Warum Aufgaben statt Stellen?
KI ersetzt selten ganze Stellen, sondern einzelne Aufgaben. Wer auf Ebene der Stellen plant, überschätzt oder unterschätzt den Effekt. Wer auf Ebene der Aufgaben plant, sieht genau, welche Arbeit wegfällt und welche bleibt.
Für wen eignet sich der Task Architect?
Für Führungskräfte, HR und Transformationsteams in Unternehmen, die KI produktiv einführen wollen, besonders im Mittelstand mit vielen manuellen Abläufen in Verwaltung und Service.
Woran erkennt man, ob der Task Architect funktioniert?
Am Effekt in der GuV. Daniel Szabo misst nicht, ob ein KI-Werkzeug genutzt wird, sondern welche Arbeit danach wirklich wegfällt und was mit der gewonnenen Zeit passiert.
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Wie sich die Methode in aktuellen Entwicklungen zeigt, ordnet Daniel Szabo jede Woche in DIE KI-Revolution ein. Themen: Arbeit und Führung, KI-Agenten.